Du bist gefragt, gut bezahlt und hast ein ETF-Depot. Trotzdem gehört deine Berufsgruppe zu denen mit der größten Rentenlücke. Weil der Lebensstandard im Alter weiterlaufen soll und niemand mit einzahlt.
Ein Freelancer mit 150.000 € Jahresumsatz spart 1.000 € im Monat ins Depot. Klingt viel. Reicht nach dieser Rechnung aber nicht, um 80 % des heutigen Nettos abzudecken, und schon gar nicht, wenn die Entnahme in einem schlechten Börsenjahr beginnt.
Beispielrechnung, kein Angebot und keine Anlageberatung. Annahmen: Netto grob 62 % vom Brutto, Bedarf 80 % des heutigen Nettos, Depot mit 4 % Wertentwicklung pro Jahr, Entnahme rund 4 % im Jahr, Rente mit 67, ohne Inflation und ohne Steuern im Alter. Deine Zahlen können deutlich abweichen.
Wer 2008 oder 2022 mit der Entnahme begonnen hätte, hätte in den ersten Jahren viel zu viele Anteile verkauft. Ein Depot ist kein Einkommen, es ist ein Vorrat, der vom Zeitpunkt abhängt.
Im Spitzensteuersatz fließt ein Teil jedes Basisrenten-Beitrags über die Steuererklärung zurück, bis zu 42 %, abhängig von deinem Grenzsteuersatz. Wer nur ins Depot spart, nutzt diesen Rahmen nicht.
Selbstständige sollen in die Rentenversicherung einbezogen werden, final entschieden ist noch nichts. Wer schon heute eine passende Vorsorge hat, behält eher die Wahl.
Im Projektgeschäft kennst du deinen Jahresgewinn oft erst im November. Deshalb passt zu dir eine Vorsorge, die mit einem kleinen Sockelbeitrag läuft und das eigentliche Volumen erst bekommt, wenn die Projekte durch sind. Liegt ein Projekt auf Eis, läuft nur der Sockel weiter.
Steuerlich zählt bei der Basisrente das Jahr, in dem das Geld beim Anbieter eingeht, also bis zum 31.12. Wer im Dezember nachzahlt, kann den Beitrag noch im laufenden Jahr absetzen. Wie das bei deinem Gewinn aussieht, zeigt die Rentenanalyse.
Danach entscheidest du, ob du ein kostenloses Gespräch mit einem unabhängigen Experten möchtest. Mehr zum Ablauf unter So funktioniert's.
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