Für Handwerksmeister und Betriebsinhaber

Bald 18 Jahre Pflichtbeiträge? Dann steht eine Entscheidung an.

Als Inhaber in einem zulassungspflichtigen Handwerk zahlst du Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung. Nach 18 Jahren, also 216 Monaten, kannst du dich auf Antrag befreien lassen. Viele tun das für mehr Luft im Betrieb und vergessen, das Geld anderswo fürs Alter anzulegen. Die Rentenanalyse zeigt dir, was die Entscheidung für deine Rente bedeutet.

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Rentenanalyse für Handwerker

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Ludwig Oelze Bankfachwirt, unabhängiger Versicherungsmakler nach § 34d GewO, Baden-Baden Zugelassen bei der IHK Karlsruhe, im Vermittlerregister eingetragen unter D-KQ7W-92T3Y-75 bzw. D-W-138-5BMK-01 (vermittlerregister.info). Erstinformation (PDF)

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Ein typisches Szenario

Befreit von der Pflicht, nicht von der Lücke

Ein Meister lässt sich mit 45 nach 216 Beitragsmonaten befreien. Die 18 Jahre bringen eine überschaubare gesetzliche Rente. Der Betrieb soll den Rest leisten, aber Betriebe verkaufen sich selten so gut wie erhofft.

Tischler bei der Arbeit in seiner Werkstatt

Beispiel: Elektromeister, 48, 85.000 € Gewinn

Netto heute (ca.)4.900 € / Monat
Bedarf im Alter (80 %)3.900 € / Monat
Gesetzliche Rente nach 216 Monatenca. 800 € / Monat
Aus Betriebsverkauf (Annahme)ca. 600 € / Monat
Rentenlückeca. 2.500 € / Monat
Absetzbar in der Basisrente 2026bis 30.826 € / Jahr

Beispielrechnung, kein Angebot und keine Anlageberatung. Annahmen: Netto grob 62 % vom Brutto, Bedarf 80 % des heutigen Nettos, Depot mit 4 % Wertentwicklung pro Jahr, Entnahme rund 4 % im Jahr, Rente mit 67, ohne Inflation und ohne Steuern im Alter. Deine Zahlen können deutlich abweichen.

Drei Punkte, die dich betreffen

Woran es bei Handwerkern meistens hängt

Die Befreiung ist eine Weiche

Wer sich befreien lässt, spart Beitrag. Wer das gesparte Geld nicht gezielt anders anlegt, hat mit 67 nur die Rente aus den Pflichtjahren. Die Entscheidung fällt einmal, die Folgen tragen Jahrzehnte.

Der Betrieb ist keine Rente

Der Wert eines Handwerksbetriebs hängt oft am Inhaber. Ohne dich ist er manchmal weniger wert als die Maschinen. Wer darauf baut, plant mit einer Zahl, die niemand kennt.

Körperliche Arbeit hat ein Ablaufdatum

Viele Handwerker wollen oder können nicht bis 67. Wer früher aufhört, braucht mehr Kapital und eine Vorsorge, die dazu passt.

Was die Rentenanalyse für dich prüft

  • Was deine bisherigen Beitragsjahre an Rente bringen
  • Was die Befreiung nach 216 Monaten für dich bedeuten würde
  • Wie du den gesparten Pflichtbeitrag steuerlich gefördert anlegen kannst
  • Was die geplante Vorsorgepflicht für befreite Handwerker bedeuten könnte
Maß nehmen, bevor die Weiche gestellt wird

Danach entscheidest du, ob du ein kostenloses Gespräch mit einem unabhängigen Experten möchtest. Mehr zum Ablauf unter So funktioniert's.

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